Männermedizin

Foto Maennermedizin 

Männer sind Vorsorgemuffel

Bei vielen Männern ist Gesundheit ein Thema, das gerne vernachlässigt wird. Oft wird erst dann ein Therapeut aufgesucht, wenn Beschwerden nicht mehr ignoriert werden können und sich die Lebensqualität bereits deutlich verschlechtert hat. Typisch Symptome beim Mann dafür, dass etwas nicht stimmt, sind:

• nachlassende körperliche und geistige Leistungsfähigkeit,
• Antriebsmangel,
• Gewichtszunahme,
• Schlafstörungen,
• depressive Stimmungslage,
• Libidoverlust oder Erektionsstörungen sein.

 

(Unerfüllter) Kinderwunsch

Die Spermienqualität der Männer sinkt von Jahr zu Jahr. Hierfür werden Umweltgifte, Ernährungsdefizite und E-Smog (Handystrahlung) verantwortlich gemacht. Die Supplementierung von Mikronährstoffen (Vitamine, Spurenelemente, Aminosäuren) kann die Zeugungsfähigkeit signifikant erhöhen. Spezielle Laboranalysen zeigen Mängel auf. Diese werden dann individuell ausgeglichen.

 

Stress - das Thema unserer Zeit

Die WHO bezeichnet Stress als die größte Bedrohung unserer Gesundheit im 21. Jahrhundert. Wir stellen in den letzten Jahren eine deutliche Zunahme stressbedingter Erkrankungen fest. Hormonsystem, Stoffwechsel und Immunsystem geraten aus dem Gleichgewicht, auch schon bei jungen Menschen. Depressionen, Erschöpfungszustände, Burn-out, aber auch Reizdarm oder Wirbelsäulenbeschwerden können die Folge sein. Die Stressmedizin bietet hier neue Möglichkeiten zur Früherkennung und Therapie.

 

Andropause:
auch Männer kommen in die (Wechsel) Jahre

Mit zunehmendem Alter nimmt die körpereigene Produktion der Hormone ständig ab und kann, wie bei Frauen auch, zu einer Vielzahl von Beschwerden führen: Auswirkungen auf die Libido, den Fettstoffwechsel, die körperliche und geistige Belastbarkeit, den inneren Antrieb und die Psyche. Ältere Männer weisen oft eine erhöhte Produktion von Insulin und Östrogen mit einem gleichzeitigen Defizit an freiem Testosteron und DHEA auf.

Dieses Ungleichgewicht kann folgenden Erkrankungen führen:

• Depressionen
• kognitiven Störungen
• Impotenz und Libidoverlust
• Prostatavergrößerung
• Gefäßerkrankungen
• metabolischem Syndrom und Diabetes II
• und Prostatakrebs.

Durch eine bedarfsgerechte Substitution der Hormone oder deren Vorstufen kann die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität wieder deutlich verbessert werden. Der Erhalt von Gesundheit, körperlicher und mentaler Fitness und vitaler Ausstrahlung erfordert allerdings mehr als die nur Gabe von Vitalstoffen und Hormonen - sondern meist auch eine Änderung des Lebensstils.