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Osteoporose
Der Knochen wird im Laufe des Lebens im spröder und
brüchiger. Begünstigt wird dieser Prozess durch hormonelle Fak-
toren sowie ungünstiges Ernährungs- und Bewegungsverhalten.
Zunehmend erleben wir das Alter, in dem der Knochen dann schon
bei geringsten Überlastungen bricht. Die Schenkelhalsfraktur
des betagten Patienten leitet dann häufig eine Dekompensation
anderer Grunderkrankungen ein und bedeutet oft einen
erheblichen Verlust an Mobilität und Eigenständigkeit.
Osteoporose lässt sich zunehmend besser behandeln, aber Knochengewebe wird nur sehr langsam
umgebaut. Erst eine jahrelange Behandlung zeigt messbare Verbesserungen. Das bedeutet, das bereits eine
beginnende Osteoporose konsequent behandelt werden sollte. Ab dem 50. Lebensjahr sollte bei Frauen und
Männern eine Osteoporosediagnostik erfolgen, die sich bei Leibe nicht auf die bekannte Knochendichte-
messung beschränkt.
Neben Leber-, Nieren- und Schilddrüsenwerten wird der Vitamin D Spiegel gestimmt und der gesamte
Mineralstoffwechsel überprüft. Die muskuläre Situation und auch das Koordinationsvermögen müssen
analysiert und entsprechende therapeutische Konsequenzen erarbeitet werden.
Sollte bereits eine fortgeschrittenere Osteoporose vorliegen, spielt die Sturzprophylaxe eine größere Rolle.
Am besten lassen Sie es gar nicht so weit kommen!
Schlagworte
spröde Knochen
Knochenschwund
Alters-Erkrankung des Knochens
Osteoporose
Wirbelkörper-Einbrüche
Schenkelhalsfraktur
Knochendichte