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Orthomolekulare Medizin
Die orthomolekulare Medizin ist als Behandlungsmethode seit
Jahrzehnten in den USA etabliert und gewinnt auch bei uns
zunehmend an Bedeutung.
Sie setzt Substanzen wie Vitamine, Mineralstoffe,
Spurenelemente, Aminosäuren, Fettsäuren, Glyconährstoffe
und sekundäre Pflanzenstoffe ein, die sowohl in der Nahrung
als auch in unserem Körper vorkommen.
Diese sogenannten Mikronährstoffe sind ein Schlüssel zur
Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Sie können Erkrankungen vorbeugen, aber auch zur Therapie eingesetzt
werden.
Der individuelle Vitalstoffbedarf ist von verschiedenen Faktoren wie Ernährungs- und Lebensgewohnheiten,
Alter, Gesundheitszustand und Umwelteinflüssen abhängig. Häufig stehen heute notwendige Mikronährstoffe
nicht mehr in ausreichender Menge zur Verfügung.
Vor allem in bestimmten Lebensphasen und bei Risikogruppen
ist der Bedarf besonders hoch, so z.B.
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in Zeiten erhöhter geistiger und körperlicher Anstrengung
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in Schwangerschaft und Stillperiode
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in den Wechseljahren
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im Alter und bei Krankheit
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bei Schadstoff- und Umweltbelastungen
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unter der Einnahme von Hormonen
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bei vermehrter Kohlenhydratzufuhr
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bei starkem Stress
Lange schon etabliert sind beispielsweise Jod und Selen zur Vorbeugung und Behandlung von
Schilddrüsenerkrankungen und Folsäure, die zu Beginn der Schwangerschaft empfohlen wird, um
Fehlbildungen des Embryos zu verhindern.
Das Einsatzgebiet der orthomolekularen Medizin ist jedoch wesentlich umfangreicher und setzt ein
umfassendes Fachwissen voraus. In vielen Studien, vornehmlich aus den USA, zeigt sich, dass die regelmäßige
Zufuhr orthomolekularer Substanzen in optimaler Dosierung und Kombination nicht nur einen positiven
Einfluss auf die Leistungsfähigkeit, sondern auch auf den Verlauf vieler Krankheiten hat, wie z.B. Herz-
Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und andere Stoffwechselerkrankungen; Krebs, psychische Erkrankungen,
Makuladegeneration, Migräne, Arthrosen, Rheuma und andere entzündliche Erkrankungen u.v.m.
Die Dosierungsempfehlungen der orthomolekularen Medizin sind wissenschaftlich fundiert und basieren auf
medizinischen und biochemischen Grundlagen sowie klinischen Studien.
Herkömmliche Multivitamin-Präparate sind nur von eingeschränktem Wert. Sie können auf Grund ihrer
geringen Konzentration bestenfalls Mangelerscheinungen verhindern; eine präventive oder gar therapeutische
Wirkung ist jedoch damit nicht zu erzielen.
Der Bedarf an Mikronährstoffen ist individuell sehr unterschiedlich – in Zusammenarbeit mit spezialisierten
Laboren kann er direkt oder indirekt analysiert werden. Eine Substitution erfolgt in meiner Praxis somit gezielt
– Über- oder Unterdosierungen werden vermieden.
Weitere Informationen:
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Studie: Vitamin D toppt Grippe-Impfung (pdf-Datei bzw. Download)