Komplementäre (ergänzende)
Krebstherapie
Die Diagnose "Krebs" trifft die Betroffenen meist völlig
unerwartet. Viele Patienten reagieren geschockt und völlig
hilflos. Zwischen Diagnosestellung und Therapiebeginn liegt oft
nur eine sehr kurze Zeit. Ein Tumor entsteht aber über viele
Jahre und deshalb spielt es meist überhaupt keine Rolle, ob die
Therapie ein paar Wochen früher oder später beginnt.
Lassen Sie sich Zeit!
Lassen Sie sich ausführlich über eine Therapie beraten und
hinterfragen Sie kritisch das Für und Wider. Entscheiden Sie aktiv mit. Falls Sie unsicher sind (z.B. ob Sie einer
Chemotherapie zustimmen sollen), holen Sie sich verschiedene Expertenmeinungen ein. Lassen Sie sich nur
von einem Arzt Ihres Vertrauens therapieren. Lassen Sie sich niemals entmutigen oder verunsichern. Niemand
- auch nicht der beste Therapeut - kann eine exakte Prognose stellen. Wer dies tut, handelt unseriös. Es gibt
sehr viele Menschen, die trotz fortgeschrittener Krankheit wieder gesundet sind. Orientieren Sie sich an diesen
positiven Beispielen (im Buchhandel gibt es hierüber eine große Literaturauswahl).
Niemand ist ein hilfloses Opfer seiner Erkrankung!
Sie können selbst sehr viel dazu beitragen, Ihr enormes Potenzial an Selbstheilungskräften zu aktivieren.
Leider gibt es kein therapeutisches Patentrezept - weder schulmedizinisch noch naturheilkundlich. Zwar
werden die meisten schulmedizinischen Therapieschemata statistisch erfasst, aber aufgrund der individuellen
Reaktion jedes Menschen kann nur in sehr wenigen Fällen eine sichere Aussage zur Wirkungsweise getroffen
werden.
Die Verfahren der herkömmlichen Krebstherapie (Operation, Strahlen- und Chemotherapie) greifen mit dem
Ziel der Tumorzerstörung schwerwiegend in den erkrankten Körper ein. Die Folgen für die Patienten sind sehr
oft äußerst unangenehm: das Allgemeinbefinden, die Lebensqualität und das psychosoziale
Wohlbefinden werden häufig stark beeinträchtigt.
Deshalb sollten zusätzlich zu schulmedizinischen Konzepten immer auch komplementäre
Therapien eingesetzt werden, im Idealfall schon vor Beginn einer Operation oder Strahlen- bzw.
Chemotherapie. Hierdurch können Nebenwirkungen abgemildert, die Lebensqualität oft
erheblich verbessert und die Heilungschancen erhöht werden.
Die komplementäre Krebstherapie berücksichtigt die verschiedenen Ursachen, die zu der Erkrankung geführt
haben. Der ganze Mensch ist erkrankt, er ist in seiner Regulationsfähigkeit auf verschiedenen Ebenen gestört.
Bei Patienten mit soliden Tumoren ist das Immunsystem nachweislich geschwächt und sollte durch
eine Immuntherapie aktiviert werden. Hierzu setze ich - in Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Labor
- modernste Diagnoseverfahren ein.
Das Immunsystem ist ein fein abgestimmtes Netzwerk aus vielen unterschiedlichen Gruppen von weißen
Blutkörpern und Botenstoffen. Die genaue Kenntnis des menschlichen Immunsystems durch eine differenzierte
Blutuntersuchung (Immunscreening) gibt uns sehr detaillierte Informationen über seine Funktionstüchtigkeit
und Störungen.
Diese Blutuntersuchung sollte vor Beginn jeder Behandlung erhoben werden, um immuntherapeutische
Maßnahmen so gezielt wie möglich durchführen und den Erfolg kontrollieren zu können (Immunmonitoring).
Die Zielsetzung der komplementären Krebstherapie besteht
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in der Reduzierung von Nebenwirkungen konventioneller Therapien und damit
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einer Optimierung der Lebensqualität
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der Erhöhung der Effektivität konventioneller Therapien
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einer aktiven Tumornachsorge anstelle von "wait and see"und damit
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einer Verlängerung der Überlebenszeit
In meiner Praxis beinhaltet ein ganzheitliches onkologisches Konzept:
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Orthomolekulare Medizin
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kontrollierte Immunmodulierung (NK-Zellen; TH1/TH2-Zellen) s.o.
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Ernährungsberatung, ggf. Umstellung auf ketogene Diät nach Coy
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Mikroimmuntherapie
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Ausleitende und entgiftende Maßnahmen
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Störfeldsuche
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Azidosebehandlung
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Darmsanierung
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Enzymtherapie
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Mykotherapie (Heilpilze)
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Ozon-/Sauerstofftherapie
Weitere Informationen:
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Internetseiten der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V. (www.biokrebs.de)
•
GfBK-Info - Chemotherapie - Eine Entscheidungshilfe (pdf-Datei bzw. Download)
•
Bewegung bei Brustkrebs ist immer sinnvoll (pdf-Datei bzw. Download)